Strafzölle - Prominenter US-Republikaner kritisiert Trumps Politik

Washington/Peking (APA/Reuters) - Der Präsident des US-Repräsentantenhauses hat das Vorgehen von Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China kritisiert. Der Republikaner Paul Ryan sagte am Mittwoch, Zölle seien nicht das richtige Instrument in dem Konflikt, auch wenn China geistiges Eigentum stehle und dessen Handelspraktiken unfair seien. Diese Ansicht vertrete er schon länger.

Zuvor hatte Trump damit gedroht, auf weitere Produkte im Wert von 200 Milliarden Dollar (170 Mrd. Euro) Zölle zu erheben. Auf diese Waren sollen zusätzlich zehn Prozent bei der Einfuhr in die USA fällig werden - darunter auf Sojabohnen, Stahl, Kohle und Elektronikartikel.

US-Regierungskreisen zufolge sollen die Zölle aber erst in zwei Monaten greifen, was Zeit für Verhandlungen lässt. China kritisierte die US-Pläne als inakzeptabel. Die Volksrepublik werde darauf reagieren müssen, erklärte das Handelsministerium am Mittwoch.

London (APA/dpa) - Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky zwischen dem Murdoch-Konzern 21st Century Fox und US-Kabelkonzern Comcast soll per Auktion entschieden werden. Das teilte die britische Übernahmekommission am Donnerstag mit.
 

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Murdoch gegen Comcast: Auktion entscheidet Sky-Übernahmeschlacht

Frankfurt (APA/Reuters) - Tarifabschluss in der deutschen Chemiebranche: Die 580.000 Beschäftigten bekommen im Schnitt 4,6 Prozent mehr Lohn. Die Einigung sieht Entgeltsteigerungen von 3,6 Prozent vor, wie die Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss der zweiten Bundesrunde der Verhandlungen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Urlaubsgeld für Vollzeitbeschäftigte soll auf 1.200 Euro verdoppelt werden.
 

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Deutsche Chemiebranche - Löhne steigen im Schnitt um 4,6 Prozent

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbankchef Jens Weidmann hat erneut grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, für die Nachfolge von Mario Draghi auf dem Chefposten der EZB zur Verfügung zu stehen. Auf die Frage des "Handelsblatts", ob er sich den Job zutrauen würde, sagte er: "Ich bin der Auffassung, dass alle europäischen Notenbankchefs den Anspruch haben sollten, Geldpolitik maßgeblich gestalten zu wollen."
 

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Weidmann rechnet erst Mitte 2019 mit Entscheidung zu Draghi-Nachfolge