Strafzölle - Prominenter US-Republikaner kritisiert Trumps Politik

Washington/Peking (APA/Reuters) - Der Präsident des US-Repräsentantenhauses hat das Vorgehen von Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China kritisiert. Der Republikaner Paul Ryan sagte am Mittwoch, Zölle seien nicht das richtige Instrument in dem Konflikt, auch wenn China geistiges Eigentum stehle und dessen Handelspraktiken unfair seien. Diese Ansicht vertrete er schon länger.

Zuvor hatte Trump damit gedroht, auf weitere Produkte im Wert von 200 Milliarden Dollar (170 Mrd. Euro) Zölle zu erheben. Auf diese Waren sollen zusätzlich zehn Prozent bei der Einfuhr in die USA fällig werden - darunter auf Sojabohnen, Stahl, Kohle und Elektronikartikel.

US-Regierungskreisen zufolge sollen die Zölle aber erst in zwei Monaten greifen, was Zeit für Verhandlungen lässt. China kritisierte die US-Pläne als inakzeptabel. Die Volksrepublik werde darauf reagieren müssen, erklärte das Handelsministerium am Mittwoch.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen