Strafzölle - May will dauerhafte EU-Ausnahme

Brüssel (APA/Reuters) - Die britische Premierministerin Theresa May hat die vorläufige Ausnahme der EU bei den US-Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium begrüßt. Nun gehe es darum, eine dauerhafte Ausnahme für die EU zu erreichen, sagte May am Freitag in Brüssel. Anders als geplant nehme sie wegen der Handelsdebatte zunächst doch weiter an den Beratungen mit den anderen 27 EU-Staats- und Regierungschefs teil.

"Ich bleibe, weil dies wichtig für Großbritannien und die britischen Stahlarbeiter ist", sagte sie. Das Land will im April 2019 aus der EU ausscheiden und damit auch aus der gemeinsamen Handelspolitik der Europäischen Union. Auch der irische Ministerpräsident Leo Varadkar begrüßte die amerikanischen Ausnahmen für die EU.

Die USA wollen ab Freitag zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Stahl und 10 Prozent auf Aluminium erheben. Nach Angaben von Präsident Donald Trump sind die 28 EU-Staaten wie auch andere Länder davon vorerst ausgenommen. Die Ausnahmen gelten bis zum 1. Mai. Trump kündigte an, die Gespräche mit den betroffenen Staaten fortzusetzen.

Die 28 EU-Regierungschefs hatten die Debatte über eine europäische Antwort in der Nacht auf Freitag vertagt, um Klarheit über die US-Beschlüsse zu bekommen. Nach der Handels-Debatte wollen sie im Tagesverlauf dann ohne Großbritannien über das künftige Verhältnis der EU mit dem Vereinigten Königreich beraten. Danach wollen die 19 Euro-Staaten über Reformen der Währungsunion reden. Beschlüsse sind hier nicht geplant.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"