Strafzölle - Graswander-Hainz für umfassende EU-Gegenmaßnahmen

Brüssel (APA) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karoline Gradwander-Hainz rechnet nicht mit einer Verlängerung der Ausnahmen von US-Strafzöllen für die EU. US-Präsident Donald Trump sei ein "unberechenbarer Partner". Die EU müsse bereit sein, "umfassende Gegenmaßnahmen" zu ergreifen.

Am morgigen 1. Mai endet die temporäre Ausnahme der EU von amerikanischen Strafzöllen auf Stahl und Alumium. Graswander-Hainz kritisiert, dass für Trump nur das Recht des Stärkeren zähle. Dem müsse sich die EU entschlossen entgegenstellen. Trump sei kein Freund der regelbasierten Globalisierung, die auch die Schwächeren schützt. "Sein nationalistischer Protektionismus gehört in die Mottenkiste der Geschichte".

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM