Strafzölle - China: Werden mit Vergeltungsmaßnahmen nicht zögern

Peking/Washington (APA/Reuters) - Chinas Regierung ist nach eigenen Angaben auf eine rasche Reaktion vorbereitet, sollten die Vereinigten Staaten weitere Importwaren aus der Volksrepublik mit neuen Zöllen belegen. China werde nicht zögern, Vergeltungsmaßnahmen einzuleiten, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums am Freitag.

Er beschrieb den Handelsstreit mit den USA als einen Kampf zwischen Multilateralismus und Unilateralismus. Wirtschaftsexperten beider Seiten hätten zuletzt keine Handelsgespräche geführt, die unter den gegebenen Umständen unmöglich seien.

Der Sprecher bezog sich auf den Auftrag von US-Präsident Donald Trump an seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer, neue Zölle auf chinesische Importe im Handelsumfang von rund 100 Milliarden Dollar (81,57 Milliarden Euro) zu prüfen. Allerdings ist noch unklar, ob und wenn ja wann solche Verschärfungen für die chinesische Exportwirtschaft in den USA in Kraft treten.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver