Strafzölle - Baltenstaaten äußern Sorge vor Handelskonflikt

Vilnius (APA/dpa) - Die Außenminister der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben bei einem Treffen mit ihrem US-Kollegen Rex Tillerson ihre Sorge vor einem möglichen transatlantischen Handelskonflikt geäußert.

"Wir haben unsere gemeinsame Position zum Ausdruck gebracht, dass Wirtschaftskriege, Handelskriege nicht das sind, was wir erwarten. Wir erwarten, dass es möglich sein wird, Positionen einander näher zu bringen", sagte der litauische Außenminister Linas Linkevicius der Agentur BNS nach Angaben vom Dienstag per Telefon aus Washington.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt Strafzölle auf Stahl sowie Aluminium angekündigt, woraufhin die EU mit Gegenmaßnahmen drohte. Estland, Lettland und Litauen wollten "keine Konfrontation in diesem Bereich", sagte Linkevicius. Der estnische Außenminister Sven Mikser erklärte in einer Mitteilung: "Die baltischen Staaten waren schon immer Befürworter des Freihandels". Zusätzliche Beschränkungen seien in niemandes Interesse.

Die Außenminister von Estland, Lettland und Litauen waren am Montag in den USA gemeinsam zur Vorbereitung eines Gipfels von Trump und den Staatschefs der drei baltischen EU- und NATO-Mitgliedsstaaten mit Tillerson zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Vierertreffens am 3. April im Weißen Haus sollen Sicherheitsfragen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit stehen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach