Strafzölle - Baltenstaaten äußern Sorge vor Handelskonflikt

Vilnius (APA/dpa) - Die Außenminister der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben bei einem Treffen mit ihrem US-Kollegen Rex Tillerson ihre Sorge vor einem möglichen transatlantischen Handelskonflikt geäußert.

"Wir haben unsere gemeinsame Position zum Ausdruck gebracht, dass Wirtschaftskriege, Handelskriege nicht das sind, was wir erwarten. Wir erwarten, dass es möglich sein wird, Positionen einander näher zu bringen", sagte der litauische Außenminister Linas Linkevicius der Agentur BNS nach Angaben vom Dienstag per Telefon aus Washington.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt Strafzölle auf Stahl sowie Aluminium angekündigt, woraufhin die EU mit Gegenmaßnahmen drohte. Estland, Lettland und Litauen wollten "keine Konfrontation in diesem Bereich", sagte Linkevicius. Der estnische Außenminister Sven Mikser erklärte in einer Mitteilung: "Die baltischen Staaten waren schon immer Befürworter des Freihandels". Zusätzliche Beschränkungen seien in niemandes Interesse.

Die Außenminister von Estland, Lettland und Litauen waren am Montag in den USA gemeinsam zur Vorbereitung eines Gipfels von Trump und den Staatschefs der drei baltischen EU- und NATO-Mitgliedsstaaten mit Tillerson zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Vierertreffens am 3. April im Weißen Haus sollen Sicherheitsfragen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit stehen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte