Empfindliche Strafen für zwei Airbnb-Gastgeber in Singapur

Singapur (APA/Reuters) - Ein Singapurer Gericht hat erstmals zwei Airbnb-Gastgeber mit einer Geldstrafe für unerlaubtes Vermieten belegt. Insgesamt müssten sie 60.000 Singapur-Dollar (knapp 37.100 Euro) zahlen, urteilte der zuständige Richter Kenneth Choo am Dienstag. Es ist das erste Mal, dass ein im vergangenen Jahr eingeführtes Gesetz umgesetzt wurde, das kurzfristige Vermietungen verbietet.

Die beiden Männer haben sich schuldig bekannt, vier Wohnungen ohne Genehmigung für weniger als sechs Monate vermietet zu haben. Choo erklärt, die Strafe werde abschreckend auf andere wirken, die solche Geschäfte für kurzfristige Profite nutzen wollten.

Das 2008 gegründete US-Unternehmen Airbnb führt über seine Online-Plattform Menschen, die ihre Wohnung oder Teile davon für eine gewisse Zeit vermieten wollen, mit potenziellen Besuchern zusammen. Weltweit versuchen Städte oder Länder, mit Regeln für Portale wie Airbnb dem illegalen Bereitstellen von Ferienwohnungen einen Riegel vorzuschieben.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne