Strabag erhielt in Tschechien Aufträge für insgesamt 24,4 Mio. Euro

Prag/Wien (APA) - Die tschechische Tochtergesellschaft des österreichischen börsennotierten Technologiekonzerns Strabag SE, Strabag a.s., hat gemeinsam mit dem Bauunternehmen Eurovia CS den Auftrag für den Bau von zwei neuen Autobahnabschnitten erhalten. Auftraggeberin ist die tschechische Straßen- und Autobahndirektion (RSE), teilte Strabag a.s. am Montag auf seiner Webseite (www.strabag.cz) mit.

Es handelt sich um die Autobahn D3, die künftig Prag mit Südböhmen und Oberösterreich verbinden soll. Der 5,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen Veselí nad Lužnicí und Bošilec hat ein Gesamtvolumen von 23 Mio. Euro, woran die Strabag einen Anteil von 55 Prozent (rund 12,7 Mio. Euro) hält. Der zweite Auftrag umfasst den 3,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Borek und Usilne. Mit 11,7 Mio. Euro hält hier die Strabag einen Anteil von 45 Prozent. Die geplante Bauzeit ist 30 Monate.

"In der Vergangenheit haben wir unsere Expertise im Autobahn- und Straßenbau in Tschechien unter Beweis gestellt, u. a. mit der Autobahn D3, die Prag mit der österreichischen Grenze verbindet" so der Vorstandsvorsitzende der Strabag SE, Thomas Birtel.

Das Netz der tschechischen Autobahnen und Schnellstraßen umfasst zur Zeit etwa 1.250 Kilometer und ist weiterhin im Aufbau. 2014 wurde jedoch kein einziger Kilometer in Betrieb genommen, was auf die Budget-Kürzungen in der Zeit der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Tschechien hat bereits eine direkte Autobahnverbindung mit den Nachbarn Deutschland, Polen sowie der Slowakei, aber noch nicht mit Österreich.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht