Strabag sichert sich Aufträge in Polen in Höhe von 170 Mio. Euro

Wien (APA) - Österreichs größter Baukonzern hat in Polen Aufträge in Höhe von 170 Millionen Euro erhalten. Die Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) vergab drei Straßenaufträge an die polnischen Tochtergesellschaften der Strabag, teilte der börsennotierte Konzern in einer Aussendung am Dienstag mit.

"Polen ist für uns der drittwichtigste Markt - wir haben dort dieses Jahr unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Wir bieten in Polen unsere gesamte Produktpalette an: vom Straßenbau über den Hoch- und Ingenieurbau bis hin zur Projektentwicklung", erläutert der Vorstandsvorsitzende der Strabag SE, Thomas Birtel.

Das Gesamtvolumen teile sich in zwei Lose entlang der S19 nördlich von Warschau für 73 Mio. Euro bzw. 43 Mio. Euro sowie ein Los entlang der S61 im Süden Polens für 54 Mio. Euro. Die Lose der S19, auch Via Carpatia genannt, wolle der Baukonzern bis April 2021 fertigstellen. Entlang der S61, der sogenannten Via Baltica, sollen neben den zwei Fahrbahnen auch zwei Raststätten, eine Umfahrungsstraße sowie insgesamt 16 Brückenbauwerke errichtet werden. Dieser Auftrag soll Ende 2020 abgeschlossen werden.

Berlin (APA/Reuters) - Das US-Defizit in der Leistungsbilanz wird nach einer Prognose des Ifo-Instituts heuer trotz der von Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle steigen. Es wird voraussichtlich 464 Mrd. Dollar (406,1 Mrd. Euro) betragen und damit 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprechen, geht aus Berechnungen der Münchner Forscher auf Basis der jetzt erst weltweit verfügbaren Halbjahreszahlen hervor.
 

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Ifo - Defizit in US-Leistungsbilanz steigt trotz Trumps Zollpolitik

Wien (APA) - Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) wird am heutigen Dienstag gemeinsam mit Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) seine Vorstellung über eine Reform der Bankenaufsicht präsentieren. Am Mittwoch soll sie im Ministerrat beschlossen werden.
 

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Koalition hat sich auf Reform der Bankenaufsicht geeinigt

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will Wirtschaftsprognosen zu verschiedenen Brexit-Szenarien veröffentlichen. Das kündigte Finanzstaatssekretär Robert Jenrick am Montagabend im Parlament an. Demnach sollen nicht nur Einschätzungen zu den ökonomischen Folgen des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Scheidungsvertrags mit der EU vorgelegt werden.
 

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Britische Regierung kündigt Wirtschaftsprognosen zum Brexit an