Strabag steigt bei deutschem Pflegeheim-Betreiber ein

Österreichs größter Baukonzern Strabag steige beim bayrischen Seniorenheim-Marktführer SeniVita ein und übernehme 46 Prozent an deren neugegründeter Tochter SeniVita Social Estate AG, schreibt das "WirtschaftsBlatt" (Donnerstagsausgabe). Der Deal laufe über die Deutschland-Tochter Züblin und erfolge im Zuge einer Kapitalerhöhung bei SeniVita.

Österreichs größter Baukonzern Strabag steige beim bayrischen Seniorenheim-Marktführer SeniVita ein und übernehme 46 Prozent an deren neugegründeter Tochter SeniVita Social Estate AG, schreibt das "WirtschaftsBlatt" (Donnerstagsausgabe). Der Deal laufe über die Deutschland-Tochter Züblin und erfolge im Zuge einer Kapitalerhöhung bei SeniVita.

In einem ersten Schritt sollen fünf Pflegeheimprojekte pro Jahr realisiert und verkauft werden, das jährliche Investitionsvolumen bezifferte die Strabag gegenüber dem "WirtschaftsBlatt" mit rund 60 Mio. Euro. Angesichts der Alterung der Bevölkerung ist die Altenpflege in Deutschland ein Wachstumsmarkt. Derzeit gebe es 2,6 Millionen Pflegebedürftige, bis 2030 dürften es um 40 Prozent mehr sein. Bis 2050 könnte es mehr als zehn Millionen über 80-Jährige geben. Geschäftschancen erwarten sich die Firmen dadurch, dass in Deutschland die Leistungen mit der Pflegereform deutlich erhöht wurden,

Laut Sprecherin Diana Klein ist das Geschäft für die Strabag keine Finanzbeteiligung, sondern ein aktives Geschäft, das die Strabag mit einem von ihr nominierten Vorstand in der Gesellschaft unterstützen wird, zitiert die Zeitung. Züblin-Vorstand Alexander Tesche sei Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Gesellschaft. Eine Erhöhung der Strabag-Beteiligung sei aber nicht geplant.

Die 1998 gegründete SeniVita betreibt 19 Pflegeeinrichtungen und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte