Strabag - Analysten erwarten Rückkehr in die Gewinnzone

Analysten erwarten, dass der heimische Baukonzern Strabag mit seinen für morgen, Freitag, angesetzten Neunmonatszahlen wieder in die Gewinnzone zurückkehrt. Besonders das Betriebsergebnis (EBIT) soll sich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessert haben. Berücksichtigt wurden Schätzungen von Erste Group, Commerzbank und Raiffeisen Centrobank (RCB).

Während der Bauriese zum vergangen Halbjahr noch einen Verlust von 93,1 Mio. Euro verzeichnete, erwarten die Experten nun nach neun Monaten einen Nettogewinn zwischen 14,9 Mio. Euro und 16,4 Mio. Euro.

Allerdings wird der Umsatz eher stagnierend geschätzt und im Durchschnitt mit einem Zuwachs von zwei Prozent gesehen. Im Vorjahreszeitraum handelte es sich um 8,89 Mrd. Euro, nun erwarten die Experten 9,05 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hingegen wird immerhin mit einer Verbesserung von sechs Prozent prognostiziert. Der Wert soll durchschnittlich auf 349,6 Mio. Euro ansteigen - nach 328,85 Mio. Euro im Vorjahr.

Besonders ins Auge fällt die Konsensus-Schätzung zum Betriebsergebnis. Der Betrag soll nach neun Monaten um 69 Prozent von 39,63 Mio. Euro auf 67 Mio. Euro zulegen.

Die RCB-Analysten sehen eine Margen-Verbesserung für das Ebitda von 3,9 Prozent. Für die Ebit-Marge rechnen sie nur mit einem marginalen Zuwachs von 0,8 Prozent.

Die Finanzexperten der Commerzbank erwarten, dass der Baukonzern dank guter Auftragslage seinen Auftragsbestand um neun Prozent zum Vorjahr erhöhen wird. Jedoch seien projektbedingte Probleme, die das Ergebnis in den vorigen Quartalen belastet haben, teilweise noch nicht ganz ausgestanden. Verbesserungen würden jedoch von einer Arbeitsgruppe vorgenommen werden, so die Experten der Commerzbank.

Analystenprognosen für die Ergebnisse für die ersten neun Monate 2014 in Mio. Euro:

~ Erste Commerzban RCB Durchschni Vorjahr Veränderun k tt g Umsatz 9.103,9 9.000,9 9.059,0 9.054,6 8.891,19 2% Ebitda 354,4 337,4 357,1 349,6 328,85 6% Ebit 69,0 63,0 69,1 67,0 39,63 69% Nettogewin 15,4 14,9 16,4 15,6 -2,18 n.v. n ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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