Strabag - Konzerngewinn 2017 stabilisiert, Auftragsbücher voll

Wien (APA) - Die Strabag hat ihre Bauleistung 2017 um 8 Prozent auf 14,62 Mrd. Euro und somit auf den bisher höchsten Wert der Firmengeschichte ausgeweitet. Unter dem Strich verharrte der Gewinn bei 278,9 Mio. Euro (2016: 277,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg geringfügig von 2,71 auf 2,72 Euro, wie Österreichs größter Baukonzern heute, Freitag, im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz mitteilte.

Da neben der Leistung auch Auftragsbestand und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein Rekordhoch erreichten, soll die Dividende von 0,95 auf 1,30 Euro je Aktie ebenfalls auf ihren bisherigen Höchstwert seit dem Börsengang angehoben werden.

Die Orderbücher füllten den Angaben zufolge vor allem Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und Asien. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor um 12 Prozent auf 16,59 Mrd. Euro.

Die operative Ergebnismarge ist allerdings von 3,4 auf 3,3 Prozent leicht gesunken, Konzernchef Thomas Birtel zeigt sich dennoch zufrieden: "Die EBIT-Marge ist unsere wichtigste finanzielle Steuerungsgröße. Mit 3,3 Prozent haben wir unser selbst gestecktes Ziel von mindestens 3,0 Prozent gut erreicht", betonte er. Das EBIT verbesserte sich um 6 Prozent auf 448,4 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen schwächte sich das operative Ergebnis (EBITDA) im Jahresabstand jedoch um 2 Prozent von 855,2 auf 834,6 Mio. Euro ab, die EBITDA-Marge verschlechterte sich von 6,9 auf 6,2 Prozent.

Die Strabag beschäftigte 2017 weltweit 72.904 Mitarbeiter - um ein Prozent mehr als im Jahr davor.

Strabag Kennzahlen 2016 und 2017

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte