Stockholm setzt fahrerlosen Bus ein

Stockholm (APA/dpa) - Auf den Straßen von Schwedens Hauptstadt Stockholm fährt seit Mittwoch ein Bus ohne Fahrer. Das selbststeuernde Fahrzeug habe Platz für zwölf Passagiere und sei auf einer Strecke von 1,5 Kilometern im Linienverkehr unterwegs, berichtete das schwedische Radio.

Der Elektro-Bus solle größere Busse nicht ersetzen, sondern ergänzen, erklärte Hersteller Nobina. "Diese Art Fahrzeug ist die Lösung für die letzte Meile von der Bushaltestelle oder dem Bahnhof nach Hause oder zur Arbeit", sagte Unternehmenschef Peter Hafmar.

Der fast lautlose Minibus nutzt ein Sensoren-System namens Lidar, um Abstände zu messen und festzustellen, ob etwa falsch geparkte Autos im Weg seien. Ganz unbemannt ist er allerdings nicht: Es fährt immer jemand mit, der notfalls per Joystick eingreifen kann.

Auch in Deutschland wurde bereits ein fahrerloser Bus eingesetzt. Die Deutsche Bahn präsentierte im niederbayerischen Kurort Bad Birnbach einen Minibus mit sechs Steh- und sechs Sitzplätzen, der mit Tempo 20 zwischen Bahnhof, Ortszentrum und Therme pendeln sollte. Auch in Hamburg sollen in diesem Jahr noch fahrerlose Shuttle-Busse eingesetzt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte