Stimmung unter Italiens Firmen schlecht wie seit Ende 2016 nicht mehr

Rom (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der italienischen Wirtschaft ist so schlecht wie seit über eineinhalb Jahren nicht mehr. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel im August um 1,5 auf 103,8 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Dienstag mitteilte.

Besonders in der Industrie wuchs der Pessimismus: Hier gab der Index um 1,9 auf 104,8 Zähler nach. Das ist der schlechteste Wert seit Dezember 2016. Ökonomen hatten hier lediglich einen Rückgang auf 106,2 Punkte erwartet.

Das Konsumklima trübte sich ebenfalls ein. Hier fiel der Indikator um 1,0 auf 115,2 Punkte. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 115,9 Punkte gerechnet.

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone wird seit einiger Zeit von einer Koalition aus der populistischen 5-Sterne-Bewegung und der rechten Partei Lega regiert. Wirtschaftsminister Giovanni Tria senkte kürzlich die Wachstumsprognosen. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) heuer statt um 1,5 nur um 1,2 Prozent wachsen. 2019 sollen es 1,0 bis 1,1 statt 1,4 Prozent sein.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"