Stimmung in Italiens Wirtschaft trübt sich vor Parlamentswahl ein

Rom (APA/Reuters) - Die Stimmung in der italienischen Wirtschaft und bei Verbrauchern im Land hat sich wenige Wochen vor der Wahl eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima sank im Jänner um 3,1 auf 105,6 Punkte, wie das Statistikamt Istat am Dienstag mitteilte.

In der Industrie allein fiel es bereits den dritten Monat in Folge. Auch das Konsumklima verschlechterte sich: Hier fiel der Indikator um 1,0 auf 115,5 Zähler und damit deutlicher als erwartet.

Italien wählt am 4. März ein neues Parlament. In Umfragen führt das oppositionelle Mitte-Rechts-Lager von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Allerdings dürfte keine Partei oder Gruppierung ausreichend Sitze gewinnen, um allein die Regierung zu stellen. Es läuft daher auf Koalitionsgespräche nach der Wahl hinaus.

Nach Jahren der Flaute befindet sich die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone derzeit wieder im Aufwind. Die Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni rechnet für das vergangene Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent. Daten dazu liegen noch nicht vor. Es wäre das beste Ergebnis seit 2010. Für dieses Jahr wird ebenfalls ein Plus in dieser Größenordnung erwartet.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"