Stimmung im Mittelstand so gut wie schon lange nicht mehr

Wien (APA) - Die Stimmung unter den kleinen und mittelgroßen Betrieben ist so gut wie schon lange nicht mehr. Die Konjunktur konnte nach dem ohnehin guten Start in der zweiten Jahreshälfte "noch einen Gang hochschalten", heißt es im Creditreform-Konjunkturbarometer. Diese positive Dynamik werde sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

Die Konjunkturkurve hat demnach ein Fünfjahreshoch erreicht, die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich in allen Wirtschaftsbereichen. Mit plus 23,9 Punkten erreichte das Konjunkturbarometer ein neues Allzeithoch. Am besten ist die Stimmung beim Verarbeitenden Gewerbe und beim Baugewerbe. Aber auch bei Dienstleistungen und im Handel ist der Aufschwung deutlich spürbar.

Der Saldo aus gestiegenen und gesunkenen Umsätzen hat sich mehr als verdoppelt auf plus 25,9 Punkte - den höchsten Wert seit zehn Jahren. In den letzten Monaten verbuchten 39,1 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmer ein Umsatzplus, 13,2 Prozent ein Umsatzminus. Auch die Erwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen sind hoch. Der Erwartungsindex hat sich auf plus 22,9 Punkte mehr als verdreifacht.

Die Creditreform befragt seit 1996 zweimal jährlich an die 1.700 österreichische KMU zur aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage. Der Index setzt sich zusammen aus den Einschätzungen der Befragten zum eigenen Betrieb, zur eigenen Branche sowie zur konjunkturellen Lage allgemein. Aus den positiven und negativen Einschätzungen wird ein Saldo gebildet.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort