Stimmung im deutschen Einzelhandel auf Fünf-Jahres-Hoch

Der Einzelhandel in Deutschland schätzt die aktuelle Geschäftslage so positiv ein wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten aktuellen Branchenumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) hervor.

Rund 44 Prozent der befragten Unternehmen rechnen der Umfrage zufolge 2016 mit steigenden Umsätzen. Nur 24 Prozent erwarten, dass die Geschäfte schlechter laufen als im Vorjahr.
Gut ist die Stimmung vor allem im Lebensmitteleinzelhandel, bei Einrichtungsgeschäften und im Onlinehandel. Bei vielen Innenstadthändlern nicht zuletzt aus dem Textilbereich machen sich dagegen trotz der insgesamt guten Konjunkturstimmung Zukunftssorgen breit. In Einkaufsstraßen der Innenstädte klagten rund drei Viertel der befragten Unternehmen über rückläufige Besucherzahlen.
Für das Gesamtjahr rechnet der HDE weiterhin mit einer Steigerung der Einzelhandelsumsätze um 2 Prozent auf 481,8 Mrd. Euro. Ein Großteil des Wachstums kommt aus dem Onlinehandel, dessen Volumen 2016 noch einmal um elf Prozent auf 46,3 Mrd. Euro zunehmen soll.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest