Stimmung im deutschen Einzelhandel auf Fünf-Jahres-Hoch

Der Einzelhandel in Deutschland schätzt die aktuelle Geschäftslage so positiv ein wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten aktuellen Branchenumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) hervor.

Rund 44 Prozent der befragten Unternehmen rechnen der Umfrage zufolge 2016 mit steigenden Umsätzen. Nur 24 Prozent erwarten, dass die Geschäfte schlechter laufen als im Vorjahr.
Gut ist die Stimmung vor allem im Lebensmitteleinzelhandel, bei Einrichtungsgeschäften und im Onlinehandel. Bei vielen Innenstadthändlern nicht zuletzt aus dem Textilbereich machen sich dagegen trotz der insgesamt guten Konjunkturstimmung Zukunftssorgen breit. In Einkaufsstraßen der Innenstädte klagten rund drei Viertel der befragten Unternehmen über rückläufige Besucherzahlen.
Für das Gesamtjahr rechnet der HDE weiterhin mit einer Steigerung der Einzelhandelsumsätze um 2 Prozent auf 481,8 Mrd. Euro. Ein Großteil des Wachstums kommt aus dem Onlinehandel, dessen Volumen 2016 noch einmal um elf Prozent auf 46,3 Mrd. Euro zunehmen soll.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal