Stichwort - Top-Verdiener Brady Dougan

Credit-Suisse-Chef Brady Dougan gehörte zu den bestverdienenden Bankern der Welt. Rund 12 Mio. Franken (11,2 Mio. Euro) betrug das durchschnittliche Jahreseinkommen während seiner Amtszeit, wenn von in den Jahresberichten ausgewiesenen Werten ausgegangen und der viel kritisierte Sonderbonus von 71 Mio. Franken von 2009 nicht eingerechnet wird.

Zusammen mit dem Grundlohn von 19,2 Millionen hob der Sonderbonus die Gesamtentschädigung Dougans 2009 auf gut 90 Mio. Franken. Das trug ihm nicht nur den Ruf des "Boni-Königs" ein, sondern befeuerte auch die Debatte über die "Abzocker" in den Chefetagen.

Schon der Anfangslohn des Amerikaners hatte sich sehen lassen können: 22,3 Mio. Franken verdiente er 2007 in den ersten acht Monaten seiner Amtszeit als CEO. Im Jahr der Lehmann-Pleite 2008 tauchte Dougans Salär dann vorübergehend auf den Tiefststand von 2,9 Mio. Franken.

Nach den bis in den Bundesrat hinauf kritisierten Lohnexzessen von 2009 auferlegte sich die Finanzindustrie etwas Mäßigung. Von 12,8 Mio. im Jahr 2010 gingen Dougans Bezüge bis 2011 auf 5,8 Mio. Franken zurück. 2012 betrug sein Gehalt 7,8 Millionen, 2013 9,8 Millionen. Für 2014 sind die Zahlen noch nicht bekannt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht