Steuervermeidung auf Malta - SPÖ sieht Schelling gefordert

Brüssel (APA) - Nach der Erkenntnis des Panama-Untersuchungsausschusses, dass 750 österreichische Firmen Malta zur Steuervermeidung nützen, sieht die SPÖ Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) gefordert. "Ich erwarte mir von den EU-Finanzministern, dass sie die jüngsten Paradise Leaks ernst nehmen und auch gegen Steuertrickser in den eigenen Reihen vorgehen", sagte SPÖ-Delegationsleiterin Evelyn Regner.

Finanzminister Schelling sei jetzt gefordert, jeden einzelnen der 750 bekannt gewordenen Fälle genau zu prüfen, ob Steuerhinterziehung stattgefunden hat. "Denn das entgangene Steuergeld würden wir dringend brauchen", so die Europaabgeordnete.

Einmal mehr zeige sich, dass es Steuersümpfe nicht nur auf fernen Inseln, sondern auch mitten in der Europäischen Union gebe. "Die EU-Finanzminister arbeiten gerade an einer schwarzen Liste für Steuersümpfe, die es ermöglicht Sanktionen zu verhängen. Auf diese Liste müssen auch europäische Staaten gesetzt werden." Ein aktueller Bericht der NGO Oxfam zeige, dass aufgrund ihrer Steuerpraxis zumindest die vier europäischen Länder Malta, Luxemburg, Niederlande und Irland auf die Liste gesetzt werden müssten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte