Steuersenkung auf zehn Prozent bei Nächtigungen ab November in Kraft

Krumpendorf (APA) - Die für Tourismus zuständige ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger hat am Montag die angekündigte Steuersenkung bei Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent konkretisiert. Die Causa werde am Mittwoch von ihr im Ministerrat eingebracht, in Kraft treten soll das entsprechende Gesetz am 1. November, sagte Köstinger bei einem Pressegespräch in Krumpendorf (Bezirk Klagenfurt/Land) in Kärnten.

Im Tourismus sei der Wettbewerb auf internationaler Ebene sehr hoch, mit der Senkung liege man in Österreich dann auf gleichem Niveau wie Frankreich und Italien. In Deutschland sei der Steuersatz mit sieben Prozent allerdings deutlich niedriger, und in der Schweiz betrage er überhaupt nur 3,7 Prozent.

Die Senkung der Umsatzsteuer sei für die 15.000 Hotelbetriebe und 600 Campingplätze wichtig, so Köstinger, denn: "Fast nirgends sonst wird so schnell sichtbar, wenn Investitionen nicht getätigt werden." Das Volumen der steuerlichen Entlastung für die Betriebe bezifferte die Ministerin mit 120 Mio. Euro jährlich. Im Tourismus liege der Umsatz bei vier Mrd. Euro bei 144 Mio. Nächtigungen, die Erträge seien aber seit Jahren rückläufig.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen