Steuerschätzer sagen Deutschland spürbare Mehreinnahmen voraus

Berlin (APA/Reuters) - Die Steuerschätzer sagen dem deutschen Fiskus in den nächsten Jahren ein deutliches Einnahmeplus voraus. Der Gesamtstaat aus Bund, Ländern und Gemeinden könne bis 2022 mit Mehreinnahmen von rund 63,3 Mrd. Euro gegenüber den bisherigen Annahmen rechnen, wie aus einem Dokument zur Steuerschätzung hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag.

Dabei könne es allein 2018 rund 8 Mrd. Euro mehr geben als noch im November erwartet. Vor allem das Verteidigungs- sowie das Entwicklungsministerium pochen darauf, dass eine entsprechende Koalitionsvereinbarung umgesetzt wird und zuerst sie von zusätzlichen Einnahmen profitieren.

Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat seit Montag in Mainz getagt. Dem Arbeitskreis gehören Experten von Bund, Ländern und Gemeinden ebenso an wie Steuerfachleute aus den großen Wirtschaftsforschungsinstituten, der Bundesbank und des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Ihre Schätzung ist die Basis für die Aufstellung aller öffentlichen Haushalte. Der Beirat beim Finanzministerium tagt zwei Mal im Jahr.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro