Steuerreform: Laut Wifo kaum Konjunktur-Effekte

Die Steuerreform soll für das Wirtschaftswachstum kaum Auswirkung haben. Nur um 0,1 Prozentpunkte soll das Wachstum steigen. Spürbar seien hingegen positive Effekte auf den Konsum.

Wien. Die Steuerreform wird kaum Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben. Das geht aus einer Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo hervor, wie der "Standard" (Donnerstag-Ausgabe) berichtete. Demnach fällt das Wachstum durch das Entlastungspaket lediglich um 0,1 Prozentpunkte höher aus als ohne die Maßnahmen. Deutlich positive Auswirkungen hat die Reform hingegen auf den Konsum.

Das Wifo geht davon aus, dass Österreichs Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr um 1,4 Prozent steigen wird, sagte Wifo-Ökonom Marcus Scheiblecker dem "Standard". Mitte März war noch von 1,3 Prozent die Rede.

Einen spürbar positiven Effekt der Reform erwartet Scheiblecker hingegen für den Konsum: Die Pro-Kopf-Nettolöhne werden dank der Entlastungen entgegen den Erwartungen im kommenden Jahr nicht erneut sinken, sondern um 4,7 Prozent steigen. Das werde den Konsum beleben, der um 1,4 Prozent zulegen dürfte.

Dass das Wachstum nicht stärker anzieht, liegt laut dem Experten an der Gegenfinanzierung der Steuerreform, die höhere Belastungen und Einsparungen bringt. Außerdem würden die positiven Auswirkungen beim Konsum nicht voll auf das Wachstum durchschlagen. Denn rund die Hälfte der Verbraucherwaren in Österreich wird importiert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte