Steuerreform: Kärntner WK wünscht eine sich Investitionsprämie

Klagenfurt/Wien - Die Kärntner Wirtschaftskammer (WK) wünscht sich eine 15-prozentige Investitionsprämie zur Ankurbelung der Konjunktur. Laut einer Aussendung vom Dienstag solle diese als zeitlich befristete Maßnahme Teil der Steuerreform werden. "Nur Investitionen können das schwache Wachstum beleben", sagte der Kärntner Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Nach Vorstellung der Kammer soll die Prämie für Investitionen in körperliche, ungebrauchte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens ausgezahlt werden. Eine Behaltefrist für das Investitionsgut brache es nicht. Die Förderung soll den Unternehmen auch bei Fremdfinanzierung zustehen. Damit auch Firmen, die rote Zahlen schreiben, in den Genuss der Subvention kommen, soll sie als Prämie und nicht als Freibetrag, den es ja schon einmal gab, gewährt werden.

Als weitere Maßnahmen zur Konjunkturbelebung hätte WK-Präsident Mandl gerne die Möglichkeit zur degressiven Abschreibung und die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter - beides Maßnahmen, die es den Unternehmen erlauben würde, Investitionen schneller abzuschreiben und somit früher geringere steuerpflichtige Gewinne auszuweisen. Mandl kündigte an, der Wirtschaftskammer Österreich einen ausformulierten Gesetzesvorschlag zur Investitionsprämie zukommen zu lassen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"