Steuerreform: Kärntner WK wünscht eine sich Investitionsprämie

Klagenfurt/Wien - Die Kärntner Wirtschaftskammer (WK) wünscht sich eine 15-prozentige Investitionsprämie zur Ankurbelung der Konjunktur. Laut einer Aussendung vom Dienstag solle diese als zeitlich befristete Maßnahme Teil der Steuerreform werden. "Nur Investitionen können das schwache Wachstum beleben", sagte der Kärntner Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Nach Vorstellung der Kammer soll die Prämie für Investitionen in körperliche, ungebrauchte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens ausgezahlt werden. Eine Behaltefrist für das Investitionsgut brache es nicht. Die Förderung soll den Unternehmen auch bei Fremdfinanzierung zustehen. Damit auch Firmen, die rote Zahlen schreiben, in den Genuss der Subvention kommen, soll sie als Prämie und nicht als Freibetrag, den es ja schon einmal gab, gewährt werden.

Als weitere Maßnahmen zur Konjunkturbelebung hätte WK-Präsident Mandl gerne die Möglichkeit zur degressiven Abschreibung und die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter - beides Maßnahmen, die es den Unternehmen erlauben würde, Investitionen schneller abzuschreiben und somit früher geringere steuerpflichtige Gewinne auszuweisen. Mandl kündigte an, der Wirtschaftskammer Österreich einen ausformulierten Gesetzesvorschlag zur Investitionsprämie zukommen zu lassen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte