Steuern: Von Millionärs-Spitzensteuer nur wenige Hundert betroffen

Die bei der Steuerreform diskutierte Anhebung des Spitzensteuersatzes für Einkommens-Millionäre auf 60 Prozent würde lediglich wenige Hundert Personen betreffen. Das geht aus Zahlen der Statistik Austria für 2011 hervor. Damals kamen 416 Lohn- und Einkommensteuerzahler auf eine Bemessungsgrundlage über einer Mio. Euro. Wie viele es heuer wären, ist wegen geänderter Rahmenbedingungen unklar.

Josef Milz von der Statistik Austria verweist darauf, dass nicht alle 416 "Einkommensmillionäre" des Jahres 2011 tatsächlich über laufende Einkünfte in dieser Höhe verfügten. Vielfach handle es sich um Personen, die in diesem Jahr Firmenanteile verkauft und dafür nur einen begünstigten Steuersatz bezahlt haben. Dementsprechend liegt die durchschnittliche Steuerbelastung in der absoluten Spitzengruppe (über sechs Mio. Euro) mit 29,6 Prozent denn auch deutlich unter dem Spitzensteuersatz.

Spätestens ab 2013 werden diese Personen wegen geänderter Rahmenbedingungen nicht mehr in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik erfasst, die Zahl der Einkommensmillionäre könnte in der (noch nicht vorliegenden) Statistik für dieses Jahr also möglicherweise etwas geringer ausfallen.

Auch wie hoch die zusätzlichen Steuereinnahmen durch den höheren Spitzensteuersatz wären, ist aus den Zahlen der Statistik Austria folglich nur schwer abzuschätzen. Maximal wären es (unter Ausblendung der Sonderregelung für den Verkauf von Firmenanteilen) etwa 54 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte