Steuern - Bauern wollen auch bei Mehrwertsteuer nachverhandeln

Bauernvertreter wollen im Rahmen der Steuerreform einerseits noch Details nachverhandeln und verlangen auch zusätzlich noch Korrekturen "durch die einseitigen, zusätzlichen Belastungen durch höhere Mehrwertsteuer für Futter, Saatgut, Blumen und Lebendtiere". Das teilte der steirische Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher am Montag in einer Aussendung mit.


Obwohl die Bauerneinkommen zuletzt zurückgegangen seien und insgesamt geringer ausfielen als das Durchschnittseinkommen in Österreich "werden die Bauern bei der Steuerreform kräftig zur Kassa gebeten. Diese Ungerechtigkeit ist für Bauern schwer verkraftbar und inakzeptabel", kritisiert Titschenbacher. Alleine die steirischen Bauern würden durch die Mehrwertsteuererhöhungen pro Jahr mit höheren Produktionskosten von 10,5 Mio. Euro getroffen.

Mit den heuer im Agrarsektor erhöhten Einheitswerten - die die Bauern auch vor der Erhöhung der Grunderwerbssteuer über eine Besteuerung über den Verkehrswert davonkommen ließ - würden die Landwirte auch schon eine Vorleistung erbringen, so der steirische LK-Präsident. Die Land- und Forstwirtschaft wird weiterhin auf Basis des Einheitswertes besteuert - trotzdem wollen die Bauern laut Bauernbund noch im Parlament Details verhandeln.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte