Steuern: Attac kritisiert Reform "von Männern für Männer"

Kritik am weitgehenden Verzicht auf vermögensbezogene Abgaben bei der Steuerreform kommt von der globalisierungskritischen Organisation Attac. "Ohne Erbschafts- und Vermögenssteuer wird die explodierende Vermögenskonzentration nicht einmal ansatzweise gebremst", kritisiert Alexandra Strickner von Attac Österreich via Aussendung. Die Steuerreform der Regierung versage im Kampf gegen Ungleichheit.


Die Lohnsteuersenkung wird zwar grundsätzlich begrüßt, aber in Summe handle es sich um eine Reform "von Männern für Männer". Denn Männer würden mit 2,8 Milliarden Euro fast doppelt so hoch entlastet wie für Frauen mit 1,5 Milliarden. Außerdem fordert Attac die komplette Abschaffung des Bankgeheimnisses. Damit könnten in Zukunft alle Einkommensarten - also auch Zinsen, Dividenden und Aktienkursgewinne - genauso progressiv besteuert werden wie Einkommen aus Arbeit.

Frankfurt (APA/Reuters) - Aus Furcht vor einem Nachfrage-Einbruch kehren Anleger TomTom den Rücken. Die Aktien des Navigationsgeräte-Anbieters stürzten am Dienstag in Amsterdam um knapp 30 Prozent ab und steuerten auf den größten Tagesverlust seit mehr als 13 Jahren zu. Mit 6,03 Euro waren sie so billig wie zuletzt vor fast zweieinhalb Jahren.
 

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Google-Deal mit Autobauern "schwerer Schlag für TomTom"

Frankfurt (APA/Reuters) - Die VW-Nutzfahrzeugsparte Traton baut ihr Engagement auf dem chinesischen Markt aus. Zusammen mit dem zur CNHTC -Gruppe gehörenden Unternehmen Sinotruk soll ein schwerer Lkw der Marke MAN für Kunden in der Volksrepublik entwickelt werden, wie Traton am Dienstag mitteilte.
 

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VW-Nutzfahrzeugtochter Traton will in China schwere Lkw bauen

Wien (APA) - Die Österreicher sind bezüglich der Weitergabe ihrer Finanzdaten an Dritte vergleichsweise sehr misstrauisch. Nur 24 Prozent wären bereit, Drittanbietern Zugriff auf ihre Bankkonten zu gewähren. In Osteuropa etwa sind die Bedenken bezüglich Datenschutz deutlich geringer, so das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von A.T. Kearny zum Thema "Open Banking".
 

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Österreicher bei Weitergabe von Finanzdaten sehr skeptisch