Steuerbetrug: "Schwarze Liste" von Staaten knapp zweistellig

Brüssel (APA) - Die "Schwarze Liste" von Steuersünder-Staaten, die beim EU-Finanzminister Dienstag nächster Woche beschlossen werden soll, dürfte knapp zweistellig ausfallen. In EU-Ratskreisen hieß es am Freitag in Brüssel, dass die EU insgesamt 92 Staaten angeschrieben habe.

Von diesen hätten etwa 70 geantwortet. Die meisten von ihnen hätten nur eher kleinere Probleme und es gebe die Zusicherung, die Mängel bis Ende 2018 zu beheben. Bei Entwicklungsländern betrage die Frist Ende 2019. Zu den USA, die keinen automatischen Informationsaustausch wollten, gab es keine Auskünfte.

Zur Finanztransaktionssteuer wird diesmal am Rande von Eurogruppe und EU-Finanzministerrat keine eigene Sitzung der zehn für eine verstärkte Zusammenarbeit eintretenden Staaten abgehalten. Die Leitung dieser 10-er Gruppe hat der geschäftsführende Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Diese Funktion müsste - nachdem Schelling angekündigt hat, der neuen Regierung in Österreich nicht mehr anzugehören - auf einen anderen Finanzminister übergehen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte