Steuerbetrug: "Schwarze Liste" von Staaten knapp zweistellig

Brüssel (APA) - Die "Schwarze Liste" von Steuersünder-Staaten, die beim EU-Finanzminister Dienstag nächster Woche beschlossen werden soll, dürfte knapp zweistellig ausfallen. In EU-Ratskreisen hieß es am Freitag in Brüssel, dass die EU insgesamt 92 Staaten angeschrieben habe.

Von diesen hätten etwa 70 geantwortet. Die meisten von ihnen hätten nur eher kleinere Probleme und es gebe die Zusicherung, die Mängel bis Ende 2018 zu beheben. Bei Entwicklungsländern betrage die Frist Ende 2019. Zu den USA, die keinen automatischen Informationsaustausch wollten, gab es keine Auskünfte.

Zur Finanztransaktionssteuer wird diesmal am Rande von Eurogruppe und EU-Finanzministerrat keine eigene Sitzung der zehn für eine verstärkte Zusammenarbeit eintretenden Staaten abgehalten. Die Leitung dieser 10-er Gruppe hat der geschäftsführende Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Diese Funktion müsste - nachdem Schelling angekündigt hat, der neuen Regierung in Österreich nicht mehr anzugehören - auf einen anderen Finanzminister übergehen.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an