Steubing setzt Kursziel für Porr auf 33,50 Euro

Wien (APA) - Die Wertpapierexperten von Steubing setzen das Kurziel für die Aktien des heimischen Baukonzerns Porr vor anstehenden Geschäftsdaten auf 33,50 Euro. Unterdessen sprechen sie eine Kaufempfehlung mit "Kauf" aus.

Das Analystenhaus Steubing verweist auf einen Zeitungsbericht, nach welchem Porr einer der Interessenten für Vermögenswerte des insolventen niederländischen Gebäudeausrüsters Imtech sein soll. Zuletzt hatte der Baukonzern bereits das Polen-Geschäft von Bilfinger SE übernommen.

Die Analysten wollen nicht ausschließen, dass Porr insbesondere an den deutschen Aktivitäten Interesse besitzt, zumal die deutsche Imtech bei wichtigen deutschen Großprojekten (Berlin-Brandenburg Airport, Stuttgart) involviert ist und insbesondere Deutschland für das österreichische Bauunternehmen einen Wachstumsmarkt darstellt. Zudem könnte sich eine Verlängerung der Wertschöpfungstiefe bei Bauprojekten auch förderlich auf die Profitabilität auswirken, konstatieren die Experten.

Porr veröffentlicht kommenden Freitag Geschäftsdaten zum ersten Halbjahr 2015. Da das Unternehmen zuletzt einige Aufträge für Großprojekte an Land gezogen hat, gehen die Analysten von Steubing davon aus, dass der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 1,933 Mrd. EUR ansteigen wird. Die Produktionsleistung dürfte den Wert des Vorjahres leicht übertreffen und bei 1,491 Mrd. Euro liegen, erwartet das Analystenhaus.

Am Montagnachmittag notierten die Porr-Aktien an der Wiener Börse in einem allgemein schwachen Umfeld mit einem Minus von 6,16 Prozent bei 22,99 Euro.

Analysierendes Institut Steubing

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen