Sternsinger haben 16,7 Millionen Euro ersungen

Rund 16,7 Millionen Euro haben die Sternsinger bei ihrer diesjährigen Aktion ersungen. Das Geld kommt den Menschen in den Armutsgebieten in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute. Rund 500 Projekte werden damit unterstützt, gab die Katholischen Jungschar am Dienstag bekannt.

"Als eines der reichsten Länder der Welt müssen wir unsere Verantwortung für unser gemeinsames Haus, die Welt, wahrnehmen", sagte Jakob Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar Österreichs, zu dem Engagement der 85.000 Sternsinger.
Die Aktion setzt sich auch für die Menschen in Rio ein, die anlässlich der Olympischen Spiele Rio umgesiedelt wurden. 70.000 Menschen mussten die Favelas teilweise unter Gewaltandrohung verlassen. Als Ausdruck der Solidarität mit den Opfern dieser Delogierungen und Polizeigewalt unterstützt die Kampagne "Menschenrechte sind olympisch" die Betroffenen. Unterstützer können symbolisch gemeinsam die 10.000 Kilometer von Österreich nach Rio de Janeiro zurücklegen. Laufen, Radfahren, Schwimmen - egal in welcher Disziplin - die Solidaritätskilometer, sowie die Online-Petition zur Unterstützung der Kamapgne, sind auf www.menschenrechte-sind-olympisch.at zu sehen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab