Sternsinger haben 16,7 Millionen Euro ersungen

Rund 16,7 Millionen Euro haben die Sternsinger bei ihrer diesjährigen Aktion ersungen. Das Geld kommt den Menschen in den Armutsgebieten in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute. Rund 500 Projekte werden damit unterstützt, gab die Katholischen Jungschar am Dienstag bekannt.

"Als eines der reichsten Länder der Welt müssen wir unsere Verantwortung für unser gemeinsames Haus, die Welt, wahrnehmen", sagte Jakob Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar Österreichs, zu dem Engagement der 85.000 Sternsinger.
Die Aktion setzt sich auch für die Menschen in Rio ein, die anlässlich der Olympischen Spiele Rio umgesiedelt wurden. 70.000 Menschen mussten die Favelas teilweise unter Gewaltandrohung verlassen. Als Ausdruck der Solidarität mit den Opfern dieser Delogierungen und Polizeigewalt unterstützt die Kampagne "Menschenrechte sind olympisch" die Betroffenen. Unterstützer können symbolisch gemeinsam die 10.000 Kilometer von Österreich nach Rio de Janeiro zurücklegen. Laufen, Radfahren, Schwimmen - egal in welcher Disziplin - die Solidaritätskilometer, sowie die Online-Petition zur Unterstützung der Kamapgne, sind auf www.menschenrechte-sind-olympisch.at zu sehen.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver