Steirischer Zulieferer Wollsdorf übernahm 130 Leiharbeiter in Stamm

Gleisdorf (APA) - Der oststeirische Lederhersteller und Kfz-Zulieferer Wollsdorf Leder mit Sitz bei Gleisdorf hat nach eigenen Angaben seit Jänner dieses Jahres rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgenommen. Dies sei im Zeichen der Expansion zu sehen, wie das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Die Beschäftigten einer Personalleasingfirma seien als Stammpersonal übernommen worden.

Wollsdorf-Geschäftsführer Andreas Kindermann sagte, die Beschäftigten würden vor allem in der Produktion im Nassbereich, Vorzurichtung, Zurichtung, Markierung und Lager eingesetzt werden. "In anderen Bereichen suchen wir noch Angestellte für unsere Expansionspläne", so der Geschäftsführer. Zuletzt hatte man - auch aufgrund der Magna-Joboffensive - Schwierigkeiten, Personal für die Expansion zu bekommen. Zum Jahresende 2018 soll auch in Mexiko ein neues Werk mit rund 150 Beschäftigten eröffnet werden.

Der steirische Lederhersteller und Kfz-Zulieferer Wollsdorf Leder hat im Geschäftsjahr 2016/2017 den Umsatz von 157 auf 166 Mio. Euro gesteigert. Wollsdorf Leder beschäftigte mit Jahresende rund 1.200 Mitarbeiter, davon arbeiten rund 750 in der Steiermark, 400 in Kroatien, zwölf in den USA und 60 in China.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs