Steirischer Zulieferer Wollsdorf übernahm 130 Leiharbeiter in Stamm

Gleisdorf (APA) - Der oststeirische Lederhersteller und Kfz-Zulieferer Wollsdorf Leder mit Sitz bei Gleisdorf hat nach eigenen Angaben seit Jänner dieses Jahres rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgenommen. Dies sei im Zeichen der Expansion zu sehen, wie das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Die Beschäftigten einer Personalleasingfirma seien als Stammpersonal übernommen worden.

Wollsdorf-Geschäftsführer Andreas Kindermann sagte, die Beschäftigten würden vor allem in der Produktion im Nassbereich, Vorzurichtung, Zurichtung, Markierung und Lager eingesetzt werden. "In anderen Bereichen suchen wir noch Angestellte für unsere Expansionspläne", so der Geschäftsführer. Zuletzt hatte man - auch aufgrund der Magna-Joboffensive - Schwierigkeiten, Personal für die Expansion zu bekommen. Zum Jahresende 2018 soll auch in Mexiko ein neues Werk mit rund 150 Beschäftigten eröffnet werden.

Der steirische Lederhersteller und Kfz-Zulieferer Wollsdorf Leder hat im Geschäftsjahr 2016/2017 den Umsatz von 157 auf 166 Mio. Euro gesteigert. Wollsdorf Leder beschäftigte mit Jahresende rund 1.200 Mitarbeiter, davon arbeiten rund 750 in der Steiermark, 400 in Kroatien, zwölf in den USA und 60 in China.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne