Steirischer Landtag beschließt Bahnausbau Radkersburg-Slowenien

Der steirische Landtag hat am Dienstag die Neuerrichtung der Bahnverbindung der südoststeirischen Stadt Bad Radkersburg mit dem am südlichen Murufer slowenischen Gornja Radgona beschlossen. Zur Realisierung des auf rund 20 Mio. Euro geschätzten Projekts braucht es allerdings eine Unterstützung des Bundes und der EU. Rund 2,8 Kilometer Gleise und die 1945 gesprengte Brücke sind wiederzuerrichten.

Grundsätzlich sind sich alle Landtagsparteien einig, das Projekt voranzutreiben und dazu die Bundesregierung und die Europäische Union zur Finanzierung zu gewinnen. Bis Ende 2018 ist ja der Betrieb der Bahn durch die ÖBB von Spielfeld bis Radkersburg gesichert. Für die Zeit danach wird eine Lösung gesucht, eine Studien bescheinigte der Bahn und der Verbindung nach Slowenien - vorerst für den Personenverkehr - gute Aussichten. Man hoffe auf eine teilweise Refinanzierung durch die Europäische Union, sagte FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Herbert Kober am Dienstag. Auch das slowenische Verkehrsministerium hat Mittel zur Vorbereitung des Projekts vorgesehen.

Die Bahn war 1885 in einem ersten 31 Kilometer langen Teilstück von Spielfeld nach Bad Radkersburg in Betrieb gegangen. Fünf Jahre später folgte das zweite 26 Kilometer messende Teilstück, das Radkersburg über die Murbrücke mit dem damals zum Ort gehörenden Oberradkersburg (Gornja Radgona) und mit Ljutomer (Luttenberg) verband. Die Eisenbahnbrücke wurde im Frühjahr 1945 von der sich vor den Sowjets zurückziehenden Wehrmacht gesprengt. Die Straßenbrücke wurde erst 1969 wieder eröffnet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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