Steirischer Holzhandesbetrieb Stark abermals insolvent

Lannach (APA) - Die Lannacher holzstark GmbH ist abermals insolvent und wird nun den Betrieb aller Voraussicht nach schließen, wie die Kreditschützer AKV, KSV1870 sowie Creditreform am Dienstag mitteilten. Das Unternehmen hatte bereits von 2015 bis 2017 eine Sanierung durchgestanden, doch die Umsätze seien zuletzt um 25 Prozent zurückgegangen. Die Jahresergebnisse waren zuletzt negativ.

Die Ursprünge hat der Traditionsbetrieb im Familienunternehmen Stark, das vor etwa 70 Jahren gegründet worden war. Ab 1997 verlegte die Firma ihren Hauptstandort sukzessive nach Lannach. Seit 2013 war die gesamte Produktion westlich der Landeshauptstadt untergebracht. 2010 ging die Heinz Stark GmbH aus dem Unternehmen hervor. 2015 war die Gesellschaft erstmals insolvent und ging in ein Sanierungsverfahren. Dieses wurde im November 2017 erfüllt, doch die Bankverbindlichkeiten blieben hoch. Daher wurde die Betriebsliegenschaft im Jänner 2018 über ein Sale-and-Lease-Back verkauft. Seither bestehen allerdings massive Mietzinsrückstände.

Gepaart mit den Umsatzrückgängen hat das Unternehmen am Dienstag die Insolvenz angekündigt. Die Passiva betragen 1,4 Mio. Euro. Die Aktiva machen etwa 0,6 Mio. Euro aus. Die Fortführung wird mangels finanzieller Mittel nicht angestrebt. Von der Schließung sind 32 Dienstnehmer sowie rund 127 Gläubiger betroffen.

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