Steirische Urlauberstudie: Kurzurlaube und Ausflüge boomen

Graz - Kurzurlaube und Tagesausflüge im Inland liegen unter den Steirerinnen und Steirern ganz im Trend. Laut der am Mittwoch in Graz präsentierten "Urlauberstudie 2015" hat jeder zweite Steirer 2014 auch im Inland Urlaub gemacht, jeder Dritte davon im eigenen Bundesland. Wichtigstes Informationsmedium und Buchungsweg ist das Internet, wobei Direktbuchungen beim Anbieter beliebter werden.

Das Jahr 2014 sei aus touristischer Sicht für die Steirerinnen und Steirer "kein Topjahr" gewesen. "76 Prozent haben 2014 einen Urlaub gebucht, das war schon mal mehr", so Claudia Brandstätter, Leiterin des Grazer Marktforschungsbüro bmm. Sie hat gemeinsam mit Studierenden des Tourismuskollegs der oststeirischen Tourismusschulen Bad Gleichenberg die aktuelle repräsentative Befragung unter rund 660 Bewohnerinnen und Bewohnern des Bundeslandes durchgeführt. Für 2015 schaue es ähnlich aus: "Sechs von zehn sind sich sicher, wieder auf Urlaub zu fahren", knapp zehn Prozent hätten keinerlei Urlaubsabsichten, der Rest sei unentschlossen, so die Grazer Marktforscherin.

Während es Entscheidung bei den Großteil der Befragten bei Langzeiturlauben ins Ausland ziehe (rund 70 Prozent), wurden die Kurzurlaube zu knapp 60 Prozent ausschließlich im Inland gebucht. Ganz vorne bei der Inlandsdestinationen liege bei den Steirerinnen und Steirern die "Grüne Mark" selbst, gefolgt von Kärnten und Salzburg, so Brandstätter.

Inspiration und Information holen sich die Urlaubsbereiten bevorzugt im Internet: "Für knapp 49 Prozent ist es der wichtigste Weg, um sich über Destinationen zu informieren", schilderte Brandstätter. Nahezu ebenso viele (47,5 Prozent) würden auch die Buchung per Internet erledigen, "jedoch gewinnen Buchungen beim Anbieter selbst stark an Bedeutung", hat die Marktforscherin erhoben.

Das Urlaubsbudget 2015 wird laut Umfrageergebnis unter den Befragten gleich wie 2014 bleiben. Es zeichne sich ein Trend hin zu mehr Kurzurlauben, vor allem aber auch zu Tagesausflügen ab, so Brandstätter. "Das ermöglicht maximale Spontanität", erklärte die Studienautorin. Und so einen Tag lassen sich die Steirer auch was kosten: Je Ausflug sei man im Durchschnitt bereit, 88 Euro pro Person auszugeben. "Für manche wird so ein Tag zum Kurzurlaub."

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne