Steirische ams investiert 25 Mio. Euro in Bau neuer Chips

(APA) - Der steirische Halbleiterhersteller ams hat am Mittwoch eine neue Fertigungsstraße in seinem Werk in Unterpremstätten bei Graz in Betrieb genommen. Das Unternehmen steckte rund 25 Mio. Euro in die Erweiterung ihrer sogenannten 3D-Integrationstechnologie. Das Investment schaffe "bis zu 30 neue Arbeitsplätze", hieß es in einer Aussendung.

Die neue Technologie ermögliche die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen integrierten Chips, die keine klassischen Plastikgehäuse mehr benötigen. Neben der Vorderseite der Schlatkreise kann mittels leitender Verbindungen durch den Chip - "Through Silicon Vias" genannt - auch die Rückseite elektrisch kontaktiert werden. Außerdem können die Chips nun gestapelt werden, was zu einer Platzersparnis führe.

2014 seien bereits weitere zehn Mio. Euro in die Erweiterung der Kapazität in der Waferproduktion in Unterpremstätten investiert worden. In Folge dieses Ausbaus sollen weitere Arbeitsplätze in der Fertigung entstehen.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies