Steirische ams investiert 25 Mio. Euro in Bau neuer Chips

(APA) - Der steirische Halbleiterhersteller ams hat am Mittwoch eine neue Fertigungsstraße in seinem Werk in Unterpremstätten bei Graz in Betrieb genommen. Das Unternehmen steckte rund 25 Mio. Euro in die Erweiterung ihrer sogenannten 3D-Integrationstechnologie. Das Investment schaffe "bis zu 30 neue Arbeitsplätze", hieß es in einer Aussendung.

Die neue Technologie ermögliche die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen integrierten Chips, die keine klassischen Plastikgehäuse mehr benötigen. Neben der Vorderseite der Schlatkreise kann mittels leitender Verbindungen durch den Chip - "Through Silicon Vias" genannt - auch die Rückseite elektrisch kontaktiert werden. Außerdem können die Chips nun gestapelt werden, was zu einer Platzersparnis führe.

2014 seien bereits weitere zehn Mio. Euro in die Erweiterung der Kapazität in der Waferproduktion in Unterpremstätten investiert worden. In Folge dieses Ausbaus sollen weitere Arbeitsplätze in der Fertigung entstehen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne