Steirische Landtagswahl: SPÖ, ÖVP verlegen Urnengang auf 31. Mai vor

Die steirische SPÖ und ÖVP haben sich auf eine Vorverlegung des Landtagswahltermins vom Herbst auf den Frühsommer geeinigt: Die Steiermark schreitet am 31. Mai zu den Wahlurnen. Dies verkündeten LH Franz Voves (SPÖ) und LHStv. Hermann Schützenhöfer (ÖVP) am Montag in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Graz. Am Wochenende hatten die Parteivorstände getagt.

Am 31. Mai wählt auch das Burgenland seinen Landtag, Oberösterreich hat zuletzt signalisiert, gemeinsam mit der Steiermark wählen zu wollen. Damit würde der 31. Mai ein Super-Wahlsonntag mit drei Landtagswahlen.

Voves sagte, zu einer neuen Politik gehöre Offenheit, man brauche den Stillstand nicht, es sei auch kein taktisches Spiel: "Wir stellen unsere Arbeit den Wählern sofort zur Wahl." Man habe sich für den kürzestmöglichen Termin entschieden.

Schützenhöfer hatte am Donnerstag nach langem Überlegen sein Wiederantreten als Spitzenkandidat der Steirer-VP verkündet und sich gleichzeitig für eine Vorverlegung des Wahltermins "vor die Sommerferien" ausgesprochen. Voves hatte postwendend den Vorschlag als "absolut überlegenswert" bezeichnet.

Hongkong (APA/dpa) - Das starke Wachstum des Welthandels und bessere Aussichten in China sorgen für stabiles Wachstum in den Ländern Asiens. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hielt am Dienstag in Hongkong ihre Prognose aufrecht, dass die asiatischen Volkswirtschaften im laufenden Jahr um 5,9 Prozent wachsen werden. Für 2018 rechneten die Ökonomen mit 5,8 Prozent.
 

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Asiatische Länder profitieren von Welthandel und neuer Kraft Chinas

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine chinesische Investorengruppe hat ihren Plan für einen Einstieg beim digitalen Kartendienst Here nach eigenen Angaben wegen Bedenken aus den USA aufgegeben. Das Angebot für eine Übernahme von zehn Prozent an der mehrheitlich von BMW, Daimler und Audi gehaltenen Firma sei zurückgezogen worden, weil man keine Zustimmung der US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) erhalten habe.
 

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Chinesische Investoren machen Rückzieher beim Kartendienst Here

Halle (APA/AFP) - Wer erfährt, dass seine geleistete Arbeit sinnlos war, strengt sich künftig im Job weniger an. Das beobachteten Wissenschafter vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einem Verhaltensexperiment, wie sie am Dienstag erklärten. Demnach wirkt sich die Bedeutsamkeit einer erledigten Aufgabe "sehr stark" darauf aus, wie motiviert Angestellte künftig arbeiten.
 

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Sinnlose Aufgaben senken zukünftige Motivation von Mitarbeitern