Steirische Hanlo - Positive Vorzeichen für Unternehmensrettung

Im Insolvenzverfahren der steirischen Hanlo hat am Freitag die erste Sitzung des Gläubigerausschusses stattgefunden. Laut AKV-Sprecher Franz Blantz könnte es mit einem ersten Interessenten zu einer Rettung des Unternehmens kommen. Über das Wochenende soll ein konkretes Angebot ausverhandelt werden, bis Mitte kommender Woche könnte eine Grundsatzeinigung stehen, hieß es auf APA-Anfrage.

Trotz der konkreten Gespräche, bei denen man "sich schon in vielen Punkten nahe gekommen" sei, könnten sich weitere Interessenten melden, sagte Blantz. Wie es mit den Bauvorhaben weitergeht, wurde in der ersten Sitzung dagegen noch kaum angesprochen. Da seien noch Gespräche mit der Bank nötig, es habe sich aber gezeigt, dass in den meisten Fällen die bisher erbrachten Leistungen in etwa den getätigten Zahlungen der Häuselbauer entsprechen.

Für die Mitarbeiter der Hanlo könnte es ebenfalls gut ausgehen: Ein Großteil von ihnen könnte vom Interessenten übernommen werden, schätzte der Sprecher ein, fügte aber hinzu, dass es innerhalb der Green Building Group, zu der Hanlo gehört, mit Sicherheit weitere Insolvenzen geben werde. Die Verflechtungen der Gesellschaften seien noch nicht alle erhoben.

Hanlo wurde vor 40 Jahren gegründet und gilt als Pionierunternehmen am deutschen Fertighaus-Markt. Hanlo musste ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Das Unternehmen soll mit Unterstützung eines Investors fortgeführt werden. 75 Mitarbeiter und 190 Gläubiger sind betroffen.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies