Steirische Hanlo - Positive Vorzeichen für Unternehmensrettung

Im Insolvenzverfahren der steirischen Hanlo hat am Freitag die erste Sitzung des Gläubigerausschusses stattgefunden. Laut AKV-Sprecher Franz Blantz könnte es mit einem ersten Interessenten zu einer Rettung des Unternehmens kommen. Über das Wochenende soll ein konkretes Angebot ausverhandelt werden, bis Mitte kommender Woche könnte eine Grundsatzeinigung stehen, hieß es auf APA-Anfrage.

Trotz der konkreten Gespräche, bei denen man "sich schon in vielen Punkten nahe gekommen" sei, könnten sich weitere Interessenten melden, sagte Blantz. Wie es mit den Bauvorhaben weitergeht, wurde in der ersten Sitzung dagegen noch kaum angesprochen. Da seien noch Gespräche mit der Bank nötig, es habe sich aber gezeigt, dass in den meisten Fällen die bisher erbrachten Leistungen in etwa den getätigten Zahlungen der Häuselbauer entsprechen.

Für die Mitarbeiter der Hanlo könnte es ebenfalls gut ausgehen: Ein Großteil von ihnen könnte vom Interessenten übernommen werden, schätzte der Sprecher ein, fügte aber hinzu, dass es innerhalb der Green Building Group, zu der Hanlo gehört, mit Sicherheit weitere Insolvenzen geben werde. Die Verflechtungen der Gesellschaften seien noch nicht alle erhoben.

Hanlo wurde vor 40 Jahren gegründet und gilt als Pionierunternehmen am deutschen Fertighaus-Markt. Hanlo musste ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Das Unternehmen soll mit Unterstützung eines Investors fortgeführt werden. 75 Mitarbeiter und 190 Gläubiger sind betroffen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte