Steirische ams AG könnte in Schweizer Leitindex SLI einziehen

Zürich/Graz (APA) - Die an der Zürcher Börse notierten Aktien des steirischen Chip- und Sensorenherstellers ams AG dürften vor der Aufnahme in den Schweizer Leitindex Swiss Leader Index (SLI) stehen, wie die Zeitung "Finanz und Wirtschaft" online mit Verweis auf die SLI-Selektionsliste der SIX Swiss Exchange berichtete.

Es wäre das erste österreichische Unternehmen seit der Etablierung des SLI im Jahr 2007, das in diesen Index einzieht, hieß es von der SIX Swiss Exchange auf APA-Anfrage. Die Aufnahme könnte dem Bericht zufolge im September erfolgen.

Die ams-Aktie ist speziell seit Anfang 2017 stark gestiegen. Zu Beginn des Vorjahres lag der Kurs noch bei unter 30 Franken (25,40 Euro). Im November 2017 stieg er zwischenzeitlich bis auf 109 Franken. Aktuell notiert die Aktie wieder etwas darunter bei gut 87 Franken. Der Börsenwert der ams beträgt damit rund 7,4 Mrd. Franken (ca. 6,3 Mrd. Euro). Im österreichischen Leitindex ATX würde sie sich gemessen an der Marktkapitalisierung unter den größten zehn Unternehmen befinden.

Ausschlaggebend für die starke Kursperformance war dem Bericht der "Finanz und Wirtschaft" zufolge die Übernahme des Optikspezialisten Heptagon 2016. So habe sich ams einen Auftrag von Apple für die Technik hinter der Gesichtserkennung bei den jüngsten iPhone-Modellen gesichert.

Der SLI umfasst die dreißig größten und liquidesten Titel der Zürcher Börse. Er wurde als Gegenstück zum bekannteren Swiss Market Index (SMI) etabliert. Dieser umfasst nur zwanzig Werte und ist stärker von den Kursbewegungen einiger weniger Schwergewichte abhängig.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte