Steinmeier: Grexit wäre riesiger Ansehensverlust für EU

Berlin/Athen (APA/Reuters) - Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier will Griechenland nicht nur aus ökonomischen Gründen in der Eurozone halten. Ein Ausscheiden des Landes aus der Währungsunion hätte auch europa- und außenpolitisch gravierende Folgen, warnte er im "Handelsblatt" vom Donnerstag.

"Es wäre ein enormer Ansehensverlust, wenn es die EU mit ihrer Wirtschaftskraft und politischen Kompromisserfahrung nicht schafft, einen Mitgliedsstaat auf seinem Weg zur wirtschaftlichen und fiskalischen Gesundung zum Erfolg zu begleiten".

Die europäischen und internationalen Partner Griechenlands haben nach den Worten Steinmeiers signalisiert, dass sie bereit seien, sich auch neue Ideen anzuhören. Jetzt aber stehe die griechische Regierung in der Pflicht, Vorschläge vorzulegen, "die seriös sind". Bei allem Verständnis für den Wunsch der neuen Regierung, künftige Reformen sozial ausgewogen zu gestalten, bleibe die Haushaltskonsolidierung unverzichtbar.

Die Euro-Länder haben sich grundsätzlich darauf verständigt, das zweite Hilfsprogramm für Griechenland zu verlängern. Bevor weitere Hilfsgelder fließen, muss die neue Regierung des Landes aber eine Reformliste konkretisieren und umsetzen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte