Steinmeier: Grexit wäre riesiger Ansehensverlust für EU

Berlin/Athen (APA/Reuters) - Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier will Griechenland nicht nur aus ökonomischen Gründen in der Eurozone halten. Ein Ausscheiden des Landes aus der Währungsunion hätte auch europa- und außenpolitisch gravierende Folgen, warnte er im "Handelsblatt" vom Donnerstag.

"Es wäre ein enormer Ansehensverlust, wenn es die EU mit ihrer Wirtschaftskraft und politischen Kompromisserfahrung nicht schafft, einen Mitgliedsstaat auf seinem Weg zur wirtschaftlichen und fiskalischen Gesundung zum Erfolg zu begleiten".

Die europäischen und internationalen Partner Griechenlands haben nach den Worten Steinmeiers signalisiert, dass sie bereit seien, sich auch neue Ideen anzuhören. Jetzt aber stehe die griechische Regierung in der Pflicht, Vorschläge vorzulegen, "die seriös sind". Bei allem Verständnis für den Wunsch der neuen Regierung, künftige Reformen sozial ausgewogen zu gestalten, bleibe die Haushaltskonsolidierung unverzichtbar.

Die Euro-Länder haben sich grundsätzlich darauf verständigt, das zweite Hilfsprogramm für Griechenland zu verlängern. Bevor weitere Hilfsgelder fließen, muss die neue Regierung des Landes aber eine Reformliste konkretisieren und umsetzen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach