Steinmeier für baldiges EU-Freihandelsabkommen mit Neuseeland

London/Wellington (APA/dpa) - Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für ein baldiges Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland ausgesprochen. Bei einem Staatsbesuch warb Steinmeier am Montag in Wellington dafür, nach dem Brexit-Beschluss Großbritanniens nun möglichst schnell mit Verhandlungen zu beginnen. Großbritannien ist traditionell Neuseelands wichtigster Handelspartner in Europa.

Steinmeier sagte bei einem Treffen mit der neuen Premierministerin Jacinda Ardern des Pazifikstaats, Deutschland habe als starke Exportnation "größtes Interesse" an einem solchen Abkommen. Auch Ardern, die erst seit wenigen Tagen im Amt ist, zeigte sich zu baldigen Verhandlungen mit der EU bereit. Einen konkreten Termin für den Beginn der Gespräche gibt es noch nicht.

Beide machten das Interesse an einem Erfolg der Weltklimakonferenz (COP23) deutlich, die an diesem Montag in Bonn beginnt. Ardern erneuerte dabei auch das Angebot, Klimaflüchtlinge aus anderen Pazifikstaaten wie Kiribati oder Tuvalu aufzunehmen, die wegen des steigenden Meeresspiegels ihre Heimat verlassen müssen.

Steinmeier appellierte an die Teilnehmer der zweiwöchigen Konferenz, die Vereinbarungen des Pariser Klima-Abkommens von 2015 jetzt auch in "konkrete Politik" umzusetzen. "Es darf nicht zugelassen werden, dass wir hinter die anspruchsvollen Vereinbarungen zurückfallen." US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, aus dem Abkommen wieder aussteigen zu wollen. Bisher sind allerdings keine anderen Staaten den USA gefolgt.

Der Besuch in Neuseeland ist dritte Station einer achttägigen Reise auf die andere Seite der Erdkugel. Zuvor war Steinmeier bereits in Singapur und Australien. Begleitet wird er von seiner Frau Elke Büdenbender.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne