Steinhoff-Aktien stürzten auf Rekordtief - Erste Klage eingereicht

Frankfurt/Sandton (APA/dpa) - Fast genau zwei Jahre nach ihrem Gang auf das deutsche Börsenparkett sind die Aktien der kika/Leiner-Mutter Steinhoff am Mittwoch auf ein Rekordtief gefallen. Die Papiere des schwer angeschlagenen Möbelhändlers sackten um weitere 30,5 Prozent ab und kosteten 0,32 Euro je Aktie. Auf dem Rekordhoch vom August 2016 hatten die MDax-Papiere noch mehr als 6 Euro gekostet.

"Die Gläubiger dürften dem Unternehmen zunehmend die Unterstützung entziehen", sagte ein Händler, denn ihnen drohten andernfalls noch höhere Verluste. Es passe ins Bild, dass am Vortag die erste deutsche Anlegerklage gegen die Steinhoff International Holdings N.V. vor dem Frankfurter Landgericht eingereicht wurde. Hinzu komme die anhaltende Ungewissheit über das wahre Ausmaß des Bilanzskandals, die schwer auf dem Kurs laste. Die Kursschwankungen dürften dem Händler zufolge extrem groß bleiben.

Der Steinhoff-Konzern mit niederländischer Rechtsform und operativem Sitz in Südafrika befindet sich seit Anfang Dezember in einer schweren Krise, nachdem wegen Bilanzunregelmäßigkeiten ermittelt wird. Nach mehreren Führungswechseln ringt nun ein vierköpfiges Management-Team um den neuen Übergangschef Danie van der Merwe um Zeit und Geld bei den Banken.

Peking (APA/dpa) - Im Handelsstreit mit China bereiten die USA Medienberichten zufolge weitere Strafmaßnahmen vor. Nachdem das Weiße Haus bisher vor allem mit Zöllen auf chinesische Waren drohte, könnten bei Übernahmen von US-Firmen Einschränkungen für chinesische Käufer folgen.
 

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USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten

Saarbrücken (APA/dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) haben am Montag in einem gemeinsamen Brief an Firmenchef Elon Musk für ihr Bundesland geworben, wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte.
 

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Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Buenos Aires (APA/dpa) - Ein Generalstreik hat Argentinien weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Transportmittel standen am Montagmorgen still, Airlines hatten ihre Flüge gestrichen, auch Industrie und Handel ruhten größtenteils. Zu dem 24-stündigen Ausstand, der sich gegen die Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Mauricio Macri richtet, hatte der Gewerkschaftsdachverband CGT aufgerufen.
 

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Generalstreik legt Argentinien weitgehend lahm