Steigender Ölpreis macht Fluggesellschaften vorsichtiger

Sydney (APA/Reuters) - Die internationale Luftfahrtindustrie schraubt wegen des anziehenden Ölpreises ihre Gewinnerwartungen für dieses Jahr herunter. Das noch im Dezember vorhergesagte Rekordergebnis von 38,4 Mrd. Dollar (33,0 Mrd. Euro) werde 2018 voraussichtlich nicht erreicht, sagte der Chef des Branchenverbandes IATA, Alexandre de Juniac, am Donnerstag.

Die Fluggesellschaften dürften aber nach wie vor solide Gewinne erwirtschaften. Eine neue Prognose will IATA in der kommenden Woche veröffentlichen, am Sonntag beginnt die Jahrestagung.

Die bisherige Gewinnprognose für die Branche basierte auf einem Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel (159 Liter). Brent kostet derzeit aber mehr als 77 Dollar, im bisherigen Jahresverlauf ein Anstieg um rund 15 Prozent.

Die Lufthansa hat bereits vor einiger Zeit erklärt, dass sie mit mehr Gegenwind bei den Treibstoffkosten rechnet. Der Konzern geht deshalb nach dem Rekordjahr 2017 von einem sinkenden operativen Ergebnis aus. Dabei spielen auch Probleme beim Ausbau der Kapazitäten eine Rolle - nach offiziellem Bekunden fehlen Piloten und Maschinen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro