Steigender Ölpreis sorgt für Erholung an Asien-Börsen

Der steigende Ölpreis hat am Montag zu einem freundlicheren Börsenauftakt geführt. Die Heizölnachfrage steigt wegen des Wintereinbruchs in USA. Die Hoffnung auf weitere Konjunkturstützen von Notenbanken hat den Börsen in Japan und China einen leichten Auftrieb gegeben.

Tokio. Der Anstieg des Ölpreises und Hoffnungen auf weitere Konjunkturstützen von Notenbankseite haben die Erholung an den asiatischen Börsen am Montag vorangetrieben. Der Wintereinbruch in den USA ließ die Heizölnachfrage und damit den Ölpreis steigen. Zudem verstanden Anleger die Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi vergangene Woche als Hinweis, das die Europäische Zentralbank zu weiteren Liquiditätshilfen bereit sei.

Auch die japanische Notenbank steht unter Druck, der Wirtschaft beizuspringen. Deutlich wird dies an den Exporten, die im Dezember mit acht Prozent unerwartet stark zurückgegangen sind und zwar schon den dritten Monat in Folge. Japans Exporteuren macht vor allem die Konjunkturabkühlung in China zu schaffen.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent im Plus bei 17.110 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 1,3 Prozent auf 1392 Zähler. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer der Werte außerhalb Japans gewann 1,3 Prozent. Auch die Kurse in China legten zu. Die Börse in Shanghai schloss 0,8 Prozent höher. Der Index für die wichtigsten Firmen an den Märkten in Shanghai und Shenzhen kletterte 0,5 Prozent.

"Der jüngste Anstieg des Ölpreises zusammen mit den Signalen der Notenbanken in Europa und Japan für weitere Stimulierungen hat für eine kurzfristige Atempause am Markt gesorgt, den man bislang im Jahr als nervös und sehr herausfordernd bezeichnend kann", sagte Analyst Gary Huxtable vom Broker Atlantic Pacific Securities. Sowohl bei der US-Notenbank Fed als auch bei der japanischen Zentralbank stehen diese Woche geldpolitische Entscheidungen an.

Der Euro wurde in Fernost kaum verändert mit 1,0810 Dollar nach 1,0802 Dollar in New York am Freitag gehandelt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert