Steigende Ölpreise treiben Gewinn bei Total und Shell nach oben

London/Paris (APA/Reuters) - Der steigende Ölpreis lässt die Kassen bei den Multis Shell und Total zum Jahresauftakt klingeln. Bei dem niederländisch-britischen Konzern Shell war der Gewinn im ersten Quartal mit 5,3 Mrd. Dollar (4,4 Mrd. Euro) 42 Prozent höher als vor Jahresfrist und so hoch wie seit drei Jahren nicht mehr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Total verdiente mit 2,9 Mrd. Dollar 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist und mehr als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. Mit durchschnittlich 67 Dollar je Barrel (159 Liter) war der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent im ersten Quartal deutlich höher als im Vorjahr.

Es wird damit gerechnet, dass die Ölkonzerne in diesem Jahr so viel Geld einnehmen wie noch nie seit Beginn des Jahrzehnts, nach drei Jahren mit Einsparungen. Sie profitieren damit auch von der Förderbremse des Ölkartells OPEC, die den Ölpreis nach oben getrieben hat.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen