Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.

Steag hält bisher 49 Prozent der Anteile an der Anlage mit einer Leistung von 780 Megawatt und RWE den Rest. Steag ist auch Betreiber des Kraftwerks, das 1981 in Betrieb ging. Steag setzt darauf, dass die Strompreise nach dem für 2022 vorgesehenen Atomausstieg in Deutschland steigen werden.

RWE bestätigte die Verkaufspläne. "Mit dem Vollzug der Transaktion endet auch der Strombezugsvertrag von RWE. Zu weiteren Vertragsdetails wie zum Beispiel der Höhe des Kaufpreises ist Vertraulichkeit vereinbart worden." Der bisher vor allem auf Kohle- und Gaskraftwerke setzende Versorger will sich 2019 mit der Übernahme der Ökostromgeschäfte von der Tochter Innogy und der von E.ON zum drittgrößten europäischen Versorger im Bereich der Erneuerbaren Energien wandeln.

Innogy ist in Österreich maßgeblich an der Kärntner Kelag beteiligt. Im RWE-Aufsichtsrat sitzt der frühere österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte