Statoil könnte bis zu 2400 Stellen streichen - Bericht

Oslo - Der durch den Verfall des Ölpreises geschwächte norwegische Energieriese Statoil wird im Mai einem Bericht zufolge fast elf Prozent seiner Stellen streichen. Statoil werde, um zu sparen, 2.400 Jobs wegkürzen, berichtete die Zeitung "Dagens Naerinsliv" am Montag unter Berufung auf einen Personalmanager.

Demnach sollen vor allem Ingenieure, aber auch Entwickler und Verwaltungsangestellte ihre Stelle verlieren. Ein Statoil-Sprecher sagte lediglich, das Unternehmen arbeite an der Verbesserung der Produktivität und dies könne Folgen für das Personal haben. Noch sei es aber zu früh, sich über das Ausmaß zu äußern.

Statoil hatte im vergangenen Jahr angekündigt, 1,7 Mrd. Dollar (1,6 Mrd. Euro) jährlich einsparen zu wollen - damals kostete ein Barrel (159 Liter) Öl aber noch mehr als 100 Dollar. Mittlerweile liegt der Preis bei weniger als 60 Dollar.

Der norwegische Energiekonzern hatte bereits 2014 insgesamt 1950 Stellen gestrichen; Ende des Jahres arbeiteten noch 22.500 Menschen für den Konzern.

Paris/Toulouse (APA/Reuters) - Laut Branchenkreisen könnte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus künftig weniger Großraumflugzeuge vom Typ A380 bauen. Derzeit werde geprüft, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könnte, ließ Airbus den Insidern zufolge einige Zulieferer wissen. Schon 2018 will Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets dieses Typs herstellen.
 

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Kreise - Airbus könnte A380-Produktion drosseln

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Peter Altmaier (CDU) und vier seiner europäischen Amtskollegen haben die US-Regierung vor den negativen Folgen ihrer geplanten Steuerreform gewarnt. Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befürchten eine Benachteiligung ausländischer Firmen.
 

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Fünf EU-Finanzminister warnen vor US-Steuerreform