Statoil schaffte es im zweiten Quartal zurück in die Gewinnzone

Nach drei verlustreichen Quartalen nacheinander hat sich der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil wieder in die schwarzen Zahlen gekämpft. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen im zweiten Quartal 10,1 Mrd. Kronen (1,1 Mrd. Euro), wie es am Dienstag in Oslo mitteilte.

Damit übertraf Statoil zwar die Erwartungen von Analysten. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal waren es jedoch gut 15 Prozent weniger. Der Umsatz ging um rund 13 Prozent auf 124,4 Mrd. Kronen zurück.

Der Verfall der Ölpreise hatte den zu zwei Dritteln vom Staat kontrollierten Konzern zuletzt in die roten Zahlen rutschen lassen. Nun stabilisierten Kostensenkungen und der Verkauf von einzelnen Geschäftsteilen das Ergebnis. Trotz der schwierigen Lage hat Statoil seinen Aktionären stabile Dividenden versprochen. Dafür nimmt das Unternehmen auch höhere Schulden in Kauf. Im abgelaufenen Quartal erhöhte der Konzern die Produktion um vier Prozent auf 1,87 Millionen Barrel Öläquivalent.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder