Start-up-Finanzierer Speedinvest stockte Fonds auf 90 Mio. Euro auf

Die heimische Risikokapital-Firma Speedinvest hat seinen zweiten Start-up-Fonds von 58 auf 90 Mio. Euro aufgestockt. Mit der finanziellen Ausstattung sei man nicht nur in Österreich klare Nummer eins, sondern spiele auch gesamteuropäisch in der ersten Liga mit, wird Fondschef Oliver Holle im "Standard" (Mittwochsausgabe) zitiert.

Pro Jahr sollen damit zehn bis 15 Neuinvestments mit einer Durchschnittssumme von 500.000 Euro getätigt werden. Für die Weiterfinanzierung nach der Frühphase stünden nun bis zu 3 Mio. Euro je Projekt bereit. Zudem gebe es mit dem internationalen Venture-Fonds New Enterprise Associates einen Partner, der 5 Mio. Euro in Speedinvest investiert und weitere 50 Mio. Euro reserviert hat.

Das Geld im Speedinvest-Topf kommt vor allem von Privatinvestoren, darunter zahlreiche Personen aus der Gründerszene, die ihre Gewinne aus Start-up-Verkäufen wieder investierten. Laut dem "Standard"-Bericht steckten auch die Gründer der Flohmarkt-App Shpock ihr Geld aus dem Verkauf in Speedinvest.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht