Start-up stellt selbstzerstörende E-Mail vor

"Diese E-Mail zerstört sich nach dem Lesen selbst" könnte es schon bald heißen. Auf einer Technologie-Konferenz in Las Vegas stellte das Start-up Confidential CC ein Programm vor, welches Nachrichten, die per Mail verschickt werden, nach dem Lesen automatisch zerstört.

Das Programm sei in zwei Wochen für mobile Apple-Geräte wie das iPhone erhältlich, solle künftig aber auch auf Android-Smartphones und dem heimischen PC laufen können. Es sei mit schon vorhandenen E-Mail-Konten, etwa von Googles Gmail oder Microsoft Outlook, kompatibel. Mit dem Programm CCC können Nutzer E-Mails verschicken, die nach Angaben des Unternehmens komplett verschlüsselt sind. Diese Nachrichten können demnach weder ausgedruckt noch weitergeleitet oder abgespeichert werden.

Auch das Abfotografieren einer im CCC-Modus verschickten Mail soll unattraktiv gemacht werden: Der Absender und der Inhalt seien nicht gleichzeitig zu sehen und der Text verschwimme beim Scrollen. Mit dem Programm können auch versehentlich verschickte E-Mails zurückgeholt oder eine Uhrzeit für das Abschicken eingestellt werden. Hat der Empfänger die Nachricht gelesen und schließt sie, wird sie unwiederbringlich gelöscht.

CCC soll zunächst kostenlos erhältlich sein. Das Start-up plant nach eigenen Angaben aber auch eine Bezahlversion, die mit höheren Sicherheitsstandards für Unternehmen oder Banken interessant sein soll.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro