Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.

Der bereinigte Betriebsgewinn sank um 3 Prozent auf 1,9 Mrd. Pfund. Die Belastung durch das stärkere Pfund habe in der Bilanz die positiven Auswirkungen des neuen Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix in den Schatten gestellt.

GSK-Chefin Emma Walmsley warb zudem für die Entscheidung, das bisher mit Novartis betriebene Geschäft für rezeptfreie Medikamente komplett zu übernehmen. Das Unternehmen mit Marken wie dem Muskel- und Gelenkgel Voltaren, Otrivin-Nasenspray und der Zahnpasta Sensodyne werde GSK Geld in die Kassen spülen, das für den geplanten Ausbau des Pharmageschäfts und für Entwicklung und Forschung verwendet werden könne. Zunächst zahlt GSK Novartis aber erst einmal 13 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro), um die Sparte ins eigene Haus zu holen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne