Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.

Der bereinigte Betriebsgewinn sank um 3 Prozent auf 1,9 Mrd. Pfund. Die Belastung durch das stärkere Pfund habe in der Bilanz die positiven Auswirkungen des neuen Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix in den Schatten gestellt.

GSK-Chefin Emma Walmsley warb zudem für die Entscheidung, das bisher mit Novartis betriebene Geschäft für rezeptfreie Medikamente komplett zu übernehmen. Das Unternehmen mit Marken wie dem Muskel- und Gelenkgel Voltaren, Otrivin-Nasenspray und der Zahnpasta Sensodyne werde GSK Geld in die Kassen spülen, das für den geplanten Ausbau des Pharmageschäfts und für Entwicklung und Forschung verwendet werden könne. Zunächst zahlt GSK Novartis aber erst einmal 13 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro), um die Sparte ins eigene Haus zu holen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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