Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.

Der bereinigte Betriebsgewinn sank um 3 Prozent auf 1,9 Mrd. Pfund. Die Belastung durch das stärkere Pfund habe in der Bilanz die positiven Auswirkungen des neuen Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix in den Schatten gestellt.

GSK-Chefin Emma Walmsley warb zudem für die Entscheidung, das bisher mit Novartis betriebene Geschäft für rezeptfreie Medikamente komplett zu übernehmen. Das Unternehmen mit Marken wie dem Muskel- und Gelenkgel Voltaren, Otrivin-Nasenspray und der Zahnpasta Sensodyne werde GSK Geld in die Kassen spülen, das für den geplanten Ausbau des Pharmageschäfts und für Entwicklung und Forschung verwendet werden könne. Zunächst zahlt GSK Novartis aber erst einmal 13 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro), um die Sparte ins eigene Haus zu holen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte