Starker Franken verhagelt Swatch den Gewinn

Aufgrund des starken Franken ist beim weltgrößten Uhrenhersteller Swatch der Gewinn kräftig eingebrochen - bei steigendem Umsatz.

Zürich. Der starke Franken hat dem weltgrößten Uhrenhersteller Swatch im ersten Halbjahr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der Gewinn brach um fast ein Fünftel auf 548 Millionen Franken ein, wie Swatch am Donnerstag mittelte. Der Umsatz stieg zu konstanten Wechselkursen um 3,6 Prozent auf 4,248 Milliarden Franken.

Wegen der bevorstehenden Lancierung neuer Produkte erwartet der Uhrenhersteller, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis zu edlen Zeitmessern der Marken Omega und Glashütte reicht, ein starkes zweites Halbjahr. "Die Konsumlust weltweit, Schweizer Uhren zu kaufen, egal in welchem Segment, entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch vor allem auch im Bereich mechanischer Uhren", hieß es.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Januar 2015 überraschend den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben, was zu einer schockartigen Aufwertung des Frankens geführt hat. Derzeit wird ein Euro für 1,0425 Franken gehandelt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte