Starker Franken verhagelt Swatch den Gewinn

Aufgrund des starken Franken ist beim weltgrößten Uhrenhersteller Swatch der Gewinn kräftig eingebrochen - bei steigendem Umsatz.

Zürich. Der starke Franken hat dem weltgrößten Uhrenhersteller Swatch im ersten Halbjahr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der Gewinn brach um fast ein Fünftel auf 548 Millionen Franken ein, wie Swatch am Donnerstag mittelte. Der Umsatz stieg zu konstanten Wechselkursen um 3,6 Prozent auf 4,248 Milliarden Franken.

Wegen der bevorstehenden Lancierung neuer Produkte erwartet der Uhrenhersteller, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis zu edlen Zeitmessern der Marken Omega und Glashütte reicht, ein starkes zweites Halbjahr. "Die Konsumlust weltweit, Schweizer Uhren zu kaufen, egal in welchem Segment, entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch vor allem auch im Bereich mechanischer Uhren", hieß es.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Januar 2015 überraschend den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben, was zu einer schockartigen Aufwertung des Frankens geführt hat. Derzeit wird ein Euro für 1,0425 Franken gehandelt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor