Starker Franken verhagelt Swatch den Gewinn

Aufgrund des starken Franken ist beim weltgrößten Uhrenhersteller Swatch der Gewinn kräftig eingebrochen - bei steigendem Umsatz.

Zürich. Der starke Franken hat dem weltgrößten Uhrenhersteller Swatch im ersten Halbjahr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der Gewinn brach um fast ein Fünftel auf 548 Millionen Franken ein, wie Swatch am Donnerstag mittelte. Der Umsatz stieg zu konstanten Wechselkursen um 3,6 Prozent auf 4,248 Milliarden Franken.

Wegen der bevorstehenden Lancierung neuer Produkte erwartet der Uhrenhersteller, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis zu edlen Zeitmessern der Marken Omega und Glashütte reicht, ein starkes zweites Halbjahr. "Die Konsumlust weltweit, Schweizer Uhren zu kaufen, egal in welchem Segment, entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch vor allem auch im Bereich mechanischer Uhren", hieß es.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Januar 2015 überraschend den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben, was zu einer schockartigen Aufwertung des Frankens geführt hat. Derzeit wird ein Euro für 1,0425 Franken gehandelt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker