Starker Euro und teure Entwicklung bremsten BMW im ersten Quartal

München (APA/Reuters/dpa) - Der starke Euro und hohe Kosten für neue Modelle und Technologien haben BMW zu Jahresbeginn gebremst. Wie der deutsche Konzern am Freitag mitteilte, ging der Vorsteuergewinn im ersten Quartal leicht auf knapp 3,2 Mrd. Euro zurück. Das sind 0,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist, aber mehr als Analysten erwartet hatten.

Unter dem Strich allerdings sah es besser aus: Der Gewinn legte um 1 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro zu. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 22,7 Mrd. Euro zurück.

Im größten Segment, der Autosparte, verbesserte BMW die Rendite (Ebit-Marge) auf 9,7 von 9,4 Prozent. Damit lag BMW vor Mercedes-Benz mit 9,0 Prozent und Audi mit 8,5 Prozent. Für das Gesamtjahr peilt BMW weiter eine Marge in der Autosparte zwischen acht und zehn Prozent an.

"Zudem streben wir beim Konzernergebnis vor Steuern mindestens das Vorjahresniveau an", bekräftigte Vorstandschef Harald Krüger die Prognose. Dabei sieht er Luft nach oben: Wenn die Kartellbehörden die geplante Fusion der Carsharing-Geschäfte von BMW und Daimler freigeben, könnte der Vorsteuergewinn leicht steigen. Daimler hatte vergangene Woche von einem Schub gesprochen, weil so die Marktposition stark verbessert und die Kosten gesenkt würden. Die beiden Oberklasse-Autobauer hatten die Fusion ihrer Carsharing-Töchter Ende März perfekt gemacht.

Auf die Marge im Autosegment hätte die Zusammenlegung von DriveNow und Car2Go keine Auswirkungen, betonte BMW. Krüger bekräftigte: "Wir wollen 2018 bei den Auslieferungen und dem Umsatz im Segment Automobile leichte Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken erreichen." 2017 verkaufte der Konzern, zu dem die Marken BMW, Mini und Rolls-Royce gehören, weltweit 2,46 Millionen Fahrzeuge. Damit wurde ein Umsatz von knapp 86 Mrd. Euro erzielt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro